Instant Article – jetzt auch bei OiN

Endlich. Seit gestern ziert das Blitz-Symbol alle unsere Beiträge. Ausnahmslos. Das Blitz-Symbol, mit dem angezeigt wird, dass es sich bei dem aufgerufenen Beitrag um einen Instant Article handelt. Einen Beitrag also, der sich beim Aufruf innerhalb der facebook-App nahezu ohne Zeitverzögerung öffnet. Weil wir ihn über eine Schnittstelle Facebook zur Verfügung stellen und Facebook ihn seinen Nutzern so direkt zur Verfügung stellen kann. Ohne Umweg über die Webseite des eigentlichen Anbieters, die sich oftmals erst in Sekunden oder gar Minuten aufbaut.

Der Blitz zeigt: Ein Instant Article

Der Blitz zeigt: Ein Instant Article

Die Facebook-Nutzer können damit unsere Artikel schneller aufrufen und sie können sie in einer maximal abgespeckten Form lesen – ohne Navigations-Elemente, Seitenkopf und -fuß der Webseite, in einer besonders lesefreundlichen Form.

Seit mehr als einem halben Jahr hatte Facebook mit ausgewählten Partnern (in Deutschland unter anderem Welt und Spiegel online) diese neue Form der Präsentation von Artikeln getestet – und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Nicht in technischer Hinsicht: Da überzeugte sofort der „Aha“- oder besser „Oho“-Effekt beim Nutzer, der nicht mehr von der Facebook-Seite zum Webportal wechseln mußte, sondern den Artikel nun innerhalb von Facebook angezeigt bekam. Aber es stellte sich die spannende Frage, ob diese neue Art des Lesens, des Haltens des users in der Facebook-Welt nicht der Todesstoß für die Website-Anbieter sein könne.

Facebook steuert dem entgegen, indem sie den News-Lieferanten einen großen Stück vom Werbekuchen abgibt. Sie können entweder eigene Kunden auf die Werbeplätze innerhalb der Instant Articles platzieren oder aber an von Facebook herangeschaffter Werbung mitverdienen.

OiN von Anfang an dabei

Seit dem 12. April hat Facebook nun die Testphase beendet und die Instant Articles für alle News-Anbieter frei gegeben. Und wir sind von Anfang an dabei. Allerdings dürfte das kaum jemandem aufgefallen sein, denn wir konnten nur wenige, per Hand aktualisierte Artikel auf diese Art und Weise zur Verfügung stellen. Der Automatismus, alle Artikel ohne unser Zutun als Instant Article zur Verfügung zu stellen, klappte noch nicht. Bis gestern, als Facebook eine neue Version seines PlugIns herausbrachte. Seitdem sind wir voll dabei.

Und nach einer kurzen Durchsicht unserer timeline damit so ziemlich die ersten, was Regionalnachrichten im Norden angeht.

Wie sich das auf das Nutzerverhalten auswirkt werden wir sehen. Große Anbieter in den USA sprechen von erheblich mehr Reichweite, zufriedenstellenden Steigerungen bei den Werbeeinkünften auf der einen Seite, von einer kürzeren Verweildauer der Nutzer und weniger Interaktion auf der anderen (Sehr schöne Zusammenfassung hier).

Instant Article, AMP, Apple News App – wir sind vorbereitet

Auf ähnliche Effekte hoffen wir natürlich auch bei Orte im Norden. Und darauf, dass die user letztlich unsere Innovationsfreude anerkennen. Denn auch bei dem AMP-Programm von Google (dem „Ende des World Wait Web“ wie es die Süddeutsche ausdrückte) sind wir bereits dabei (leider scheint Google das Programm in Deutschland noch nicht auszurollen) und die Apple News App sollten wir ebenfalls vom Start weg beliefern können (sie ist derzeit noch nicht in Deutschland verfügbar).

Den meisten news-Anbietern dämmert derzeit, dass sich das Web 2.0, das die Marketing-Leute gerade erst zu verkaufen gelenrnt haben, gerade pulverisiert. Die homepage als teuerste Web-Seite für Werbung? Ein Anachronismus! Die Leute haben keine Einstiegsseite mehr, sie werden über snippets, newsletter, whatsApp-Posts oder social media-Empfehlungen direkt zu den Nachrichten gebracht, die sie interessieren. Die Zeit der Homeless Media bricht an.

Wir sind darauf vorbereitet.

Die Welt ist nicht genug

Bei mir im Büro steht ein Fernseher. Von Philips. So ein richtig fettes Teil aus dem vorigen Jahrtausend. Ausgestattet mit einer „eigensicheren Kathodenstrahlröhre“. In der habe ich Stefan Raab zum ersten Mal gesehen.

Das muss so 1997 gewesen sein. Wir waren gerade mit heftig online ans Netz gegangen, einem Webportal ausschließlich mit Jugendthemen: CD- und Spielerezensionen, Kino-Programm und -trailer, Buch-, Film- und Musikvorstellungen, Chat-Angebot, Bilder-Galerie und allem anderen, was unserer Meinung nach die 14- bis 24-jährigen interessieren könnte. Um hier die richtigen Themen zu finden hatte ich mir von der Firma den Fernseher als Arbeitsgerät ins Büro stellen lassen. Wegen Viva.

Viva war deutschsprachig, hatte als erste die newcomer der Charts zu Gast, brachte eine Menge Szene-Tipps – und hatte richtig gute, lockere, für damals unverschämt freche Moderatoren am Start.

So wie Stefan Raab, der sich mit „Böörti, Böörti Vogts“ oder „Hier kommt die Maus“ auch außerhalb des Senders bereits Aufmerksamkeit verschafft hatte.

Ich habe ihn begleitet auf seinem Weg. Habe mich über die Ö La Palöma Boys geärgert (das sind ja gar keine Sachsen!) und über den Maschendrahtzaun amüsiert, spätabends über SSDSGPS (Sieger Max Mutzke) und SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Siegerin: Stefanie Heinzmann) geblogt, den Bundesvision Song Contest genauso dankbar für LN Online aufbereitet wie Wok-WM, Turmspringen oder die erste Pokernacht. Denn da waren immer hohe Klickraten zu erwarten.

Seit ein paar Jahren verstaubt der Philips-Fernseher in meinem Büro. Viva ist nicht mehr das was es war und TV total hatte sich zum Schluss genauso überlebt. Von den Promis, die in den Neunzigern mal bei heftig-online chatteten, ist nur H.P. Baxxter noch aktiv und Innovatives ist in der Musik, wo nur noch gefeatered und remastered wird, genauso selten wie im Fernsehen.

Wer ist da noch? Joko und Klaas machen viel HalliGalli mit ihrem Kampf um die Welt (drunter geht es heute wohl nicht mehr), aber genaugenommen variieren sie damit nur das von Raab entwickelte Konzept, den Moderator zum Show-Kandidaten zu machen.

Und hinter den beiden sieht es dann auch schon ganz düster aus.

Raab hat gestern Schluß gemacht mit seiner Late-Night-Sendung TV total und am Sonnabend wird er zum letzten Mal seine Kandidaten mit der Aufforderung „Schlag den Raab“ provozieren. Und dann ist er ganz weg vom TV. Endgültig, wie er sagt.

Er weiß, er hat alles erreicht, was man im TV-Showgeschäft erreichen kann. Kampf um die Welt? Braucht er nicht mehr. Raab wird 50 und eine ganze Generation, die ihn von seinen Fernseh-Anfängen an begleitet hat, steuert inzwischen auch schon auf die Rente zu.

Wie in den Neunzigern werden sie am Sonnabend noch einmal vor ihren mittlerweile gern ultraflachen Bildschirmen sitzen und ihm die Daumen drücken: „Komm Stefan, zeig‘, dass wir alten Säcke es noch drauf haben“.

Und dann, nach dieser letzten Show, wird sich Raab ins Privatleben zurückziehen oder sich hobbymäßig an neuen Projekten ausprobieren und seine langjährigen Fans, so sie es denn können, werden ihm auch darin die Treue halten:

Sollen sich die Jungen um die Welt kloppen.

Die Generation Raab hat Besseres vor.


„Komm Stefan, zeig‘, dass wir alten Säcke es noch drauf haben“

OiN-Newsletter: Darüber spricht der Norden

Selbst uns fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten: Täglich werden zwischen 200 und 250 Artikel, Nachrichten und Veranstaltungshinweise bei Orte im Norden veröffentlicht. Geliefert von der eigenen Redaktion, Tageszeitungsverlagen, Nachrichtenagenturen, den Pressestellen von Landkreisen, Städten und Gemeinden. Dazu kommen dann noch Bilder-Strecken und Videos unserer OiN-Reporter.

Die Abfolge der Meldungen ist so schnell, dass oft auch der Blick auf die homepage nicht weiter hilft: In der Regel findet man dort nur die Meldungen der letzten paar Stunden, alles was länger her ist läßt sich nur noch unter dem Ort finden, in dem es passiert ist.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den usern einmal täglich (außer Wochenende) einen Überblick über das Wichtigste zu geben, das in den letzten 24 Stunden passiert ist – mit unserem neuen OiN-Newsletter. Das heißt genau genommen sind es zwei – einer für Schleswig-Holstein und einer für Mecklenburg-Vorpommern.

Werden die Newsletter gut angenommen, dann können wir uns vorstellen, sie etwas “kleiner” zu machen und zum Beispiel eine Nachrichtenübersicht auf Landkreis-Ebene zusammenzustellen. Deshalb fragen wir bei der Anmeldung, heute schon für welchen Landkreis sich der Nutzer denn interessiert.

Aber das ist schon fast das einzige was wir wissen wollen. Lediglich eine mail-Adresse muss noch angegeben werden (logisch: irgendwohin müssen wir den Newsletter ja schicken). Und wir unterleigen natürlich den strengen deutschen Datenbestimmungen – wie auch unser Dienstleister der die technische Aussendung übernimmt. Sämtliche Adressen werden ausschließlich in Deutschland gehostet und nur zu dem einen Zweck des Newsletter-Versands benutzt.

Falsch machen können unsere Kunden mit der Anmeldung also nichts – zumal unse Service jederzeit zu sofort gekündigt werden kann. Der link dazu findet sich immer am Ende der Newsletter.

Also wie ist es – wollen Sie sich von uns 5x die Woche über Aktuelles aus dem Norden informieren lassen? Dann melden Sie sich doch gleich hier an:



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Darf man dieses Bild zeigen?

Es geht um #AylanKurdi. Ein kleiner Junge von drei Jahren. Ertrunken auf der Flucht aus Syrien, beim Versuch von der Türkei aus übers Meer nach Griechenland zu kommen. Es gibt ein Foto, eine ganze Serie von Fotos von dem Jungen. Wie er dort liegt, am Strand von Bodrum. Das Gesicht im Sand, der Kopf von Wellen umspült. In blauer Hose, rotem T-Shirt. Tot.

Das Foto hat eine Riesen-Debatte unter den Medien-Verantwortlichen in Deutschland ausgelöst: Darf man dieses Bild zeigen?

Man muss es sogar

Man muss es sogar. Das Bild transportiert eine ungeheuerliche Betroffenheit: Wie kann es sein, dass ein Leben so endet? Es erreicht in seiner Emotionalität Leute, die sonst lieber wegschauen, wenn es um Flüchtlinge und die Festung Europa geht. Die andere Sorgen haben oder das Thema Asylbewerber nicht mehr hören können. Es rüttelt auf und ist deshalb ungeheuer wichtig.

War meine erste Reaktion.

Auf keinen Fall

Das Foto eines ertrunkenen Dreijährigen veröffentlichen? Würden wir das auch tun, wenn es sich um einen Badetoten an der Ostsee handelte? Auf keinen Fall. Denn jeder Mensch hat, auch im Tod, auch wenn er noch so klein ist, eine Würde die wir nicht verletzten, nicht für unsere Zwecke einspannen dürfen. Egal wie gut gemeint sie sind.

Das Furchtbare dieses Todes läßt sich anders darstellen. Beispielsweise durch ein Bild des Polizisten, der Aylan Kurdi vom Strand wegträgt.

Egal wie: Hauptsache es setzt sich die Erkenntnis durch, dass solche Bilder auf jeden Fall verhindert werden müssen.

Von uns allen.

10.000 – facebook sei Dank

Wow! 10.000 Leute bei Facebook, denen unsere Seite gefällt. Da freuen wir uns riesig drüber. Zum einen weil es ja eine Anerkennung ist: „Das was ihr da postet ist gar nicht so uninteressant!“. Und zum anderen weil Facebook derzeit unsere wichtigste Möglichkeit ist, schnell viele Leute zu erreichen. Obwohl die Zuckerberg-Leute unsere Posts ja nur einem Bruchteil der Leute zeigen, denen wir „gefallen“. Aber das reicht aus um Relevanz zu erzielen.

Feuerwerk

Dieser Tage ging die Meldung durch die online-Dienste, dass Facebook den Nachrichten-Portalen mittlerweile mehr traffic bringt als Google. Das können wir nur bestätigen – bei Orte im Norden kommen zwei von drei Besuchern aus dem facebook-Reich. Tendenz sogar noch steigend. Und daran hat Google selbst schuld. Denn mit einem Portal wie dem unseren kann der Suchmaschinen-Riese nichts anfangen.

Wir sind für ihn bloß ein Zweitverwerter, eine Reste-Rampe, nicht das Original. Und das stimmt ja auch – wir sind ein aggregierender Dienst, einer, der Nachrichten aus anderen Quellen zusammensammelt. Weil wir diese Arbeit unseren Nutzern abnehmen wollen. Wer im Einzugsbereich von zwei oder drei Zeitungen wohnt und auch noch gute Blogger in seiner Stadt hat soll nicht jede dieser Seiten einzeln absurfen müssen um zu erfahren, was denn so los ist.

Dieses Aggregieren findet Google aber nicht lustig. Es legt Wert auf die Original-Quelle – was ja auch verständlich ist. Und so versperrt es uns beispielsweise den Weg in den Google-News-Bereich. Da dürfen nur Angebote mit „eigenen“ Nachrichten rein (wie eigen ist eigentlich eine dpa-Meldung?).

Die Crux ist: Die haben wir auch. Jeden Tag sitzen wir vor unseren PC’s und bereiten Infos auf, die wir per mail, SMS oder whatsApp bekommen, die von Agenturen stammen oder Veranstaltern. Wir verdeln sie mit links, ausführlichen Programm-Übersichten, eingebetteten Fotos und Videos. Aber das interessiert Google nicht.

Google verlangt, dass eigenproduzierte Nachrichten für Google News in einem eigenen Bereich abgelegt werden müssen und nicht mit „fremden content“ durchmischt sein sollen. Genau das machen wir aber: Wir führen news aus den unterschiedlichsten Quellen an einer Stelle zusammen, nämlich bei dem Ort, für den sie relevant sind. Und dürfen deshalb bei Google News nicht mitspielen – obwohl wir im sublokalen Bereich oft Nachrichten schneller als andere haben.

Tja und so lange das so ist, so lange hat Facebook mit uns ein leichtes Spiel. Weil dem Netzwerk wichtig ist, worüber Leute reden und nicht, wer ihnen denn den Anlaß zu Tratsch und Debatte gegeben hat.

Und so lange freuen wir uns über jedes neue „Gefällt mir“.

Gehen wir also die zweiten Zehntausend an.

Zweimal Zehntausend

Wäre der Grund hierfür nicht so erschreckend, gäbe es heute einen Grund zum Feiern: Zum ersten Mal hatte Orte im Norden mehr als zehntausend Besucher an nur einem einzigen Tag. Genaugenommen waren es sogar über elftausend. Die meisten von ihnen kamen allerdings auf Grund schlimmer, schockierender oder trauriger Nachrichten: Vor allem die Vergewaltigung einer Fünfzehnjährigen in der Nähe des Yachthafens von Grömitz rief wegen des in der Meldung veröffentlichten Phantombildes des Täters ein großes Nutzer-Interesse hervor. Aber auch der schwere sexuelle Mißbrauch an einer Zehnjährigen in Lübeck, eine Meldung vom Dienstag, stieß noch immer auf hohes Interesse.

Befeuert wird dies vor allem aus unserem facebook-Auftritt heraus, wo gerade Berichte von Übergriffen und spektakulären Unfällen, Vermisstenmeldungen und Katastrophenberichte (beispielsweise bei besonderen Wetterlagen) sehr schnell geteilt und somit weiter verbreitet werden. Und auch dort haben wir es glücklicherweise mit einer immer breiter werdenden Basis zu tun: In den nächsten Tagen bei den „diese Seite gefällt mir“-Angaben ebenfalls die Zehntausender-Marke überschreiten.

Und das könnten wir dann eigentlich wirklich feiern.

Facebook-Seite von Orte im Norden

Archiv norddeutscher Nachrichten

Eine, wie ich finde, beeindruckende Zahl: Über 72.000 Artikel wurden bisher bei Orte im Norden veröffentlicht. Tag für Tag kommen etwa 250 dazu – wie man so schön sagt „von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt“. Denn die meisten von ihnen erblicken das virtuelle Licht der Öffentlichkeit nicht auf unserer homepage sondern direkt in einem der über 3.000 Ortsportale, die sich unter dem Dach von Orte im Norden vereinen.

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Knapp 200 Ortsportale boten wir 2013 an (Karte unseres alten Web-Auftritts) – heute sind es 3177.

Die Chance auf die große Aufmerksamkeit durch twitterer, facebook-Teiler oder die Enthusiasten von G+ haben nur die wenigsten Beiträge – die erlangen nur die mit spektakulärem oder bewegendem Inhalt: Berichte von Polizei und Feuerwehr etwa oder die Suchmeldungen auf der Seite „Vermisst im Norden„.

Eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Wochen wird es demnach sein, auch den Meldungen, die auf den Ortsportalen von Kommunen wie Engelbrechtsche Wildnis, Friedrichskoogspitze oder Wendisch Baggendorf landen, die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Aber genauso wichtig ist es, langsam die weißen Flecke auf der OiN-Karte zu tilgen – und auch Berichte aus den Orten anbieten zu können, über die wir bisher noch nichts vermeldet haben. Und das sind immer noch gut 600 (oft „nur“ kleine Ortsteile größerer Gemeinden – aber da sind wir ehrgeizig).

Um diese Nicht-Berichterstattungsgebiete langsam abzubauen sind wir in den letzten Wochen zahlreiche Kooperationen eingegangen. Fast alle Tageszeitungsverlage in Norddeutschland haben uns erlaubt, ihre Nachrichten-Anrisse zu veröffentlichen. Und so finden sich jetzt Anrisse, aber auch komplette Texte von Kieler, Uetersener und Lübecker Nachrichten sowie aus den zahlreichen Titeln des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages bei uns, hinzu kommen Ostsee Zeitung, Schweriner Volkszeitung, nordkurier aus Mecklenburg-Vorpommern und lokale Berichte der Märkischen Allgemeinen und der Märkischen Oderzeitung aus Brandenburg.

Ergänzt werden sie durch automatisch einlaufende Berichte aus den Polizei-Dienststellen der drei Bundesländer sowie Hamburgs und Bremen sowie Berichte sublokal verwurzelter Anbieter wie etwa dem „Timmendorfer“ oder dem Flensburger Stadtanzeiger. Nicht zu vergessen die Feeds einiger Städte und Landkreise im Norden sowie natürlich unsere „Freien Mitarbeiter“.

Und so wächst die Liste unserer Autoren beständig an, werden die weißen Flecken auf unserer Orts-Karte immer kleiner.

Zwar suchen wir ständig nach weiteren Partnern, aber wir kennen uns natürlich gerade auf dem flachen Land nicht so gut aus wie die Nutzer unseres Dienstes. Also wenn einer eine Anregung hat, etwa einen Blogger kennt, der fleißig aus seiner Heimat berichtet oder einen ehrgeizigen Gemeinde-Auftritt mit RSS-Angebot: Wir sind für jeden Hinweis dankbar – mail genügt!

Auf dass sich unsere Datenbank zu einer großen Sammlung norddeutscher Nachrichten entwickle …

Der echte Norden

Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an. Und der Norden?

Fragt man die Menschen an der Küste, dann wohl in der selben Gegend: Höhe Hamburg. Da eine gedachte Gerade im Osten bis nach Stettin und im Westen nach Emden ziehen. Südlich dieser Linie, das ist Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg.

Die Region darüber: Das ist der wahre Norden.

Sehen die Bremer freilich anders. Und die Leute in Walsrode, Uelzen oder Neuruppin.

Und wir auch.

Bis vor ein paar Tagen hat sich das Angebot von Orte im Norden auf die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie Hamburg beschränkt. Jetzt sind die brandenburgischen Kreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Uckermark dazu gekommen. Mit einem kleinen aber feinen Angebot: Den Nachrichten-Feeds der Internet-Wache der Polizei Brandenburg und Artikelanrissen unseres Kooperationspartners Märkische Allgemeine Zeitung aus seinen jeweiligen Lokalausgaben.

Ein Angebot das wir schnell inhaltlich ausbauen möchten – mit Hilfe weiterer Kooperationspartner aber vielleicht auch Leuten vor Ort, die sich als Norddeutsche begreifen und Nachrichten, Terminankündigungen, Hinweise bei Orte im Norden hinterlassen.

Übrigens: Auch wenn mir angesichts der Prignitz-Expansion seit Tagen immer wieder ein kleines Liedchen durch den Kopf geht – größenwahnsinnig sind wir nicht. Das

First we take Wittenberge – than we take Berlin

ist natürlich Quatsch. Wo doch alle Welt weiß: Der echte, echte Norden fängt erst hinter Spandau an …


WhatsApp-Nachrichten bei Orte im Norden? Na klar!

WhatsApp Webseite

Die meisten Verlagen kündigen es mit großem Brimborium an, wenn sie einen eigenen Kanal auf WhatsApp eröffnen: Ob InFranken.de, RuhrNachrichten, Schwäbische Post oder taz – in langen Beiträgen werden die Vorteile des Messenger-Dienstes beschrieben. Und Branchen-Dienste pusten die Nachricht raus, als hätten die Zeitungen soeben den Buchdruck neu erfunden: Der BDZV vermeldet stolz jede neue Aktivität eines Mitgliedes in dieser Richtung (dass Artikel auch über WhatsApp geteilt werden können hielten wir nun für wirklich nicht der Erwähnung wert), meedia, DWDL und turi2 registrieren jeden neuen Test.

Dabei ist WhatsApp doch auch nur ein weiterer Kanal, auf dem sich Nachrichten und Hinweise verbreiten lassen. Und eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein, dass Medienhäuser unterschiedliche Wege nutzen, um ihre Informationen unters digitale Volk zu bringen.

Aber gut, Klappern gehört zum Handwerk und da sollten wir nicht länger zurückstehen. Also teilen wir denn ganz stolz mit, dass auch wir auf WhatsApp Nachrichten versenden. Nicht nur auf einem, nein, sondern sogar auf zwei Kanälen: Einem für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und einem für das Land Schleswig-Holstein. Und das schon seit Anfang des Monats.

Das konnte bisher nur wissen, wer den kleinen button mit dem WhatsApp-icon am Fuß unserer Webseiten entdeckte.

WhatsApp button und icon am Fuss von Seite und Artikel

Oder den zugegeben etwas versteckten Text-Hinweis in unserem „Schnelleinstieg“-Block.

WhatsApp Textlink

Aber nachdem Familienmitglieder und OiN-Mitarbeiter an unserem Beta-Test nichts zu meckern hatten wird es nun Zeit, die ganze Sache ein wenig öffentlicher zu machen. Mit Blog, Facebook-, Twitter- und Gplus-Nachricht:

Ihr könnt Top-News aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern jetzt auch per WhatsApp erfahren!

Hochaktuell. Kostenlos. Sobald es etwas wirklich Wichtiges zu erzählen gibt. Und nur dann.

Wie Ihr unsere WhatsApp-News abonnieren könnt, warum ihr das tun solltet und was Euch da erwartet: Steht alles auf unserer Seite

WhatsApp bei OiN – so geht’s

Und bitte nicht sauer sein, wenn die Eintragung in unsere Listen und damit der Bezug unseres WhatsApp-Alerts eventuell ein paar Stunden benötigt. Wir müssen jeden Abonnenten einzeln anlegen und werden hierzu in der Regel die Bürostunden nutzen.

Tja – bleibt eigentlich nur noch, Euch herzlich dazu einzuladen, dieses neue Angebot von OiN zu nutzen.

Und sämtliche Branchendienste von unserem hypermodernen Info-Kanal zu informieren.

Klappern gehört schließlich zum Handwerk.

Willkommen in unserer Welt!

Vor ein paar Wochen haben wir sie noch gesucht: Die Online-Redakteurin, die Kollegin Franziska vertreten soll, während die sich auf ihre Familie konzentriert. Heute nun hat sie (es wurde wirklich eine Redakteurin) ihren neuen Arbeitsplatz besetzt.

Und ich darf mich mit Janine auf eine erfahrene Onlinerin freuen, die mein anstaubendes Wissen in Sachen social media und Dialog mit dem user auf einen neueren Stand bringt, die hoffentlich frische Ideen auch für die Orte im Norden in sich trägt, nachdem sie für die Redaktion von LN Online (dem Internet-Portal der Lübecker Nachrichten) bereits Impressionen aus aller Welt sammelte und mit der wir vielleicht auch bei den in letzter Zeit doch ziemlich vernachlässigten Angeboten wie Infografiken, Videos oder Bilderstrecken wieder Boden gutmachen können.

Die nächsten Donnerstage, so teilte sie mir mit, steht sie für Orte im Norden allerdings nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Da muss sie für ihren alten Arbeitgeber LN Online noch eine Mission zu Ende führen: Die Begleitung der aktuellen Staffel von Heidi Klums Germany’s Next Top Model.

Na, da haben wir doch gleich eine Gemeinsamkeit entdeckt.

Herzlich Willkommen

GNTM? Ist wirklich nur rein dienstlich!